Seminare

 

Yoga – ein Übungsweg

von Enge, Leid – Duhkha zu Leichtigkeit, Zufriedenheit - sukha

von der Täuschung zum Verstehen – zu innerer Freiheit – kaivalya

Im Yoga geht es um grundlegend einfache Dinge wie Bewegung, Atem, Achtsamkeit, Spannung und Entspannung, Innehalten. Die Mittel des Yoga sind die Körperübungen – âsanas, Atemübungen – prânâyâma und Übungen zur Konzentration, Meditation und Reflexion. Der Übungsweg des Yoga verlangt eigenes Tun und ein Ernstnehmen der eigenen Erfahrung.

Dieser Übungsweg ist eingebunden in Konzepte, in denen gefragt wird: Wie entsteht innere Enge, Stress, Überforderung? Was kann eine angemessene Selbstwahrnehmung behindern? Wie lassen sich die eigenen Potenziale entwickeln? Wie kann ich mich und andere besser verstehen lernen? Wie kann man den eigenen Körper positiv erleben? Wie kann die nötige Distanz zu den Anforderungen des Alltags gefunden werden? Und wie können die Selbstheilungskräfte des Körpers gestärkt werden?

Der Hintergrund: Heilung ist etwas was immer wieder geschieht – geschehen kann.

Meist geht es uns nicht schnell genug, oder nicht so wie wir es uns vorstellen.

Der Prozess von Heilung kann nur dort beginnen wo ich jetzt bin.

Es beinhaltet ein Ernstnehmen meiner Selbst, meine Befindlichkeit, meine Fragen,

Sehnsüchte, meine Gefühle, meine Widerstände, meine Ängste, Selbstbilder, Selbstwert, meine Vorstellungen und Konditionierungen - in dem was ich ablehne und haben will.

Welche Bedingungen braucht eigentlich Heilung?

Wie sehr ist Heilung, positive Veränderung mit unserer Tiefendimension, unserem Wesenskern verbunden? Der Yoga nennt es purusha – Seher oder Beobachter.

Wie finde ich Zugang zu dem inneren Ort in mir, der heil und ganz ist, unzerstörbar?

Von welcher Qualität ist dieser innere Raum - wie klingt seine „Sprache“

wie berührt mich seine Bewegung?

Wie kann ich mich mehr und mehr in dem gründen, was mich wirklich hält,

umfasst, trägt, schützt, erkennen lässt, verstehen lässt - angemessen handeln lässt?

Und was hindert mich? Viveka – so nennt es der Yoga – ist die Fähigkeit und die Kraft der Unterscheidung, die sich mehr und mehr entwickelt auf dem Übungsweg zu einem tieferen und umfassenderen Verstehen meiner Selbst und dem Leben.

 

Selbstfürsorge und Selbstmitgefühl entwickeln –

Achtsamkeit üben und wieder fühlen lernen

Die drei Kernaspekte von Selbstmitgefühl sind Freundlichkeit mit uns selbst, ein Gefühl von Mitmenschlichkeit und ein ausgeglichenes achtsames Bewusstsein. Freundlichkeit öffnet unsere Herzen dem Leid gegenüber, damit wir uns das geben können was wir brauchen. Mitmenschlichkeit öffnet uns für unsere grundlegende Verbundenheit mit allen Wesen, damit wir erfahren, dass wir nicht allein sind. Achtsamkeit öffnet uns für den gegenwärtigen Moment, damit wir unsere Erfahrung mit mehr Leichtigkeit annehmen können. Zusammen manifestieren sich diese Aspekte in einem Zustand von warmherziger verbundener Präsenz.


Seminare zur Vertiefung 2019


Neben den wöchentlichen Kursen gibt es weitere Möglichkeiten der Vertiefung und des Innehaltens - kleine und größere Oasen, um aufzutanken und sich inspirieren zu lassen. Ausführliche Infos auf Anfrage.


Ein Samstag in Selbsterkenntnis und Selbstmitgefühl mit Yoga und Meditation


Der erste Schritt, uns mit liebevollem Gewahrsein schwierigen Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen und Empfindungen zuzuwenden, ist ein achtsamer Umgang mit ihnen. Das Selbstmitgefühl, d.h. uns selbst liebevolles Gewahrsein entgegen zu bringen, ist der zweite Schritt. Zusammen ergeben Achtsamkeit und Selbstmitgefühl einen Zustand von warmer, verbundener Präsenz, die uns in schwierigen Momenten unseres Lebens helfen kann. Sie umfassen die Fähigkeit, sich selbst zu trösten, zu beruhigen und uns zu ermutigen, wenn wir leiden, scheitern oder uns unzulänglich fühlen. Selbstmitgefühl lernen wir zum Teil auch dadurch, dass wir uns mit unserem angeborenen Mitgefühl mit anderen verbinden. Es hilft uns zudem, unser Mitgefühl für andere wachsen zu lassen und aufrechtzuerhalten.

Dieser Tag ist für die Selbsterfahrung gedacht. Wir werden euch Raum geben, konkret an euren eigenen Situationen zu üben, z.B.: Wie kann ich liebevoll meiner Unruhe, meinem Stress, meiner Erschöpfung begegnen? Wie drücken sich Gedanken, Gefühle, Sorgen in unserem Körper aus? Mit Akzeptanz und Liebe können wir lernen, Körpergefühle, Emotionen, Schmerz wahrzunehmen, zu halten und zu befrieden.

Wir möchten den Zusammenhang von Gedanken und Gefühlen deutlich machen, um einerseits ihre Macht zu erkennen und andererseits zu hinterfragen, ob es wirklich stimmt, was sie uns erzählen. Wir werden mit den "10 Herzensschlüsseln" üben. Sie zeigen uns einen heilsamen Umgang mit allen Emotionen, Stimmungen und Körperempfindungen. Diese Zuwendung kann uns beruhigen und schließlich zu einer Tiefe, Stille und zu einem Ruhen in uns selbst führen.

Leitung: Anke Merkel, Yogalehrerin BDY/EYU und Monika Klein, Yogalehrerin BDY/EYU, Yoga Teacher Trainer KHYF
Termin: Samstag, 09.11.19, 10:00-19:00 (Mittagspause ca. 13:30-15:00)
Kosten: 103,– €
Ort: Yoga Schule Hannover
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über die Yoga Schule Hannover, die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt


Teilnahmebedingungen

  1. Mit der Anmeldung wird die Zahlung der Kursgebühr fällig.
  2. Konto:
    Zentrum für Aus- und Fortbildung, Yoga Schule Hannover,
    IBAN: DE 2425 0501 8000 0041 4247
    BIC: SPKHDE2H Sparkasse Hannover
  3. Bitte unbedingt Verwendungszweck - WS 191109 - bei Überweisung angeben.
  4. Wir verschicken keine Anmeldebestätigung.
  5. Bei Rücktritt bis zwei Wochen vor dem Samstag berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 30 €.
  6. Bei späterem Rücktritt wird die volle Kursgebühr fällig (auch im Krankheitsfall), wenn es niemanden auf der Warteliste gibt, um den Platz und die Kursgebühr zu übernehmen.

Retreats – Auszeiten – Yoga und Meditation im Schweigen


5. - 7. Juli 2019 in Loccum - Herz und Gefühle – gedachte Wirklichkeit oder gefühltes Leben?

Ruhe finden – Kraft schöpfen
Entspannen – Ankommen – Sein


eine Zeit im Schweigen - eine Zeit des Übens


Anke Merkel Foto


in liebevoller Achtsamkeit sich begegnen


Ort: Ev. Akademie Loccum
Kosten: Seminargebühr 150,– € und 144,40 € Übernachtungskosten im Einzelzimmer


Herz und Gefühle – gedachte Wirklichkeit oder gefühltes Leben?


Fühlen ist immer unsere erste innere Reaktion, wenn wir mit etwas in Kontakt treten. Fühlen ist etwas Unmittelbares, das immer nur jetzt geschieht! Wir haben es nicht gelernt unsere Gefühle wirklich zu fühlen, sondern wir denken, analysieren und interpretieren sie, aus den Erfahrungen der Vergangenheit. Gefühle, Emotionen, Stimmungen wollen jedoch nur ganz schlicht gefühlt werden. Mit Achtsamkeit und Zuwendung verändert sich jedes Gefühl, es löst sich auf in eine Ruhe und Frieden aus einer tiefen Nähe zu mir selbst. Das ist eine Selbsterfahrung, die mir Vertrauen und Stabilität schenkt.

Die Körper- und Atemübungen, Geh- und Sitzmeditationen, das Chanten und Tönen, sowie Wahrnehmungsübungen in der Natur begleiten das innere Erforschen und Verstehen. Das Schweigen lässt einen Freiraum entstehen, der den eigenen Erfahrungen Raum gibt.